Rostocker Industriebetrieb legt Wert auf Energieeffizienz und Klimaschutz

Das Unternehmen AKC Cutting GmbH aus Rostock ist im Bereich Zuschnitt nahezu aller Materialien spezialisiert. Dabei liegt das Kerngebiet in der Metallverarbeitung. Die Leistungen umfassen hier sowohl das Wasserstrahl-, Autogen-, Plasma- und Laserschneiden, als auch die CNC-Zerspanung, Blechverformung und Baugruppenfertigung. Geführt wird das Unternehmen durch Diplom-Ingenieurin Dörthe Koppe und Diplom-Ingenieur Ralf Ahme jeweils als geschäftsführende Gesellschafter.

Die Kunden der AKC Cutting GmbH sind in vielen Bereichen der Industrie und im Handwerk angesiedelt, darunter Kunden aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Automobilindustrie, Energie- und Baubranche sowie Forschungseinrichtungen. Der Maschinenpark ist entsprechend umfangreich und demzufolge im Energieverbrauch nicht zu unterschätzen: „Wir betreiben aktuell drei Wasserstrahlschneidanlagen sowie jeweils eine Laser-, Plasma- und Autogenschneidanlage. Hinzu kommen ein großes Bearbeitungszentrum mit Fräse und zwei große Kantpressen“, berichtet Christian Siech, verantwortlicher Mitarbeiter Konstruktion und Entwicklung. Zusammen mit den einzelnen Fertigungsbereichen für die Weiterverarbeitung, Versand und Büro hat der Betrieb eine Fläche von etwa 2.400 Quadratmeter.

Der Stromverbrauch im Unternehmen liegt monatlich zwischen 20 und 25 Megawattstunden. Dieser kann seit einigen Monaten mit Hilfe einer eigenen PV-Anlage gedeckt werden. „Unsere Photovoltaikanlage hat mit zirka 1.220 Quadratmetern reiner PV-Fläche und einer Spitzenleistung von 255,42 Kilowatt-Peak das Potential, diesen Verbrauch an sonnigen Tagen komplett zu decken, beziehungsweise sogar Überschuss zu produzieren. Realisiert wurde die Anlage mit 774 Modulen mit einer Einzelleistung von 330 Watt, die im Juli 2021 ans Netz gegangen ist“, so Siech. Die Stromgestehungskosten für große PV-Dachanlagen liegen laut Fraunhofer ISE zwischen 4,6 und 9,8 Cent die Kilowattstunde.

„Darüber hinaus nutzen wir derzeit im Winter teilweise die Abwärme unserer Kompressoren und Pumpen aus dem Wasserstrahlbereich. Auf Hinweis vom Technischen Berater der LEKA MV, Arne Rakel, haben wir in naher Zukunft forciert, die Abwärme noch besser in die Halle zu leiten und die vorhandene Heizungsanlage, derzeit Gas, durch weitere Abwärmenutzung der Maschinen, beziehungsweise zusätzliche Wärmetauscher die Heizleistung und Effizienz zu optimieren“ erklärt Christian Siech weiter. Dazu ist ebenfalls in Planung, Schnelllauf-Tore oder eine Schleusenlösung für die Produktionshallen zu installieren, um die Wärmeverluste gering zu halten. Auch über effektive Speichermöglichkeiten für den PV-Strom hält sich die Firmenführung weiterhin auf dem Laufenden.

Mit seiner PV-Anlage deckt der Industriebetrieb AKC Cutting an sonnigen Tagen seinen gesamten Strombedarf (Foto: AKC Cutting GmbH)

 

Kontakt

AKC Cutting
Gielandstraße 7
18147 Rostock

Telefon: 0381 / 666 417 – 0
E-Mail: info@akc-cutting.de
Web: www.akc-cutting.de


Verfasst von: Peter Täufel